Sonntag, 3. Januar 2010

Rom - Truppen, Tempel und Thermen

Buon Anno felice! - Glückliches, gesundes Jahr Euch allen! Danke für die vielen SMS, Emails und Kommentare zum Jahreswechsel!

So etwa habe ich ausgesehen, als ich die Schlange am Silvestertag vor dem Vatikan gesehen habe. Aber für irgendetwas müssen die 4 € Online-Gebühr ja gut gewesen sein: Ich gehe ganz nach vorn. Und richtig, es gibt einen eigenen Eingang und ich bin in einer Minute drin. Das war das Gute.
Es sind in der Sonne 20°C, der Innenhof lädt eher zum Sonnenbad ein. Hier treffen wir gleich einen alten Bekannten, Signore Pomodoro hat dem Papst eine seiner Skulpturen geschenkt.
Die Museen des Vatikan werden jedes Jahr von 3 Millionen Besuchern heimgesucht. Offenbar musste in diesem Jahr das Soll noch erfüllt werden.
In den Bereichen, die nicht im direkten Sog der Sixtinischen Kapelle lagen, konnte man noch etwas von den Exponaten sehen. Ansonsten war es wie auf dem Hauptbahnhof im Berufsverkehr.

Ich kann mich erinnern, dass bei meinem ersten Besuch das Fotografieren und Filmen verboten war. Inzwischen rufen die Aufsichten nur noch müde "No flash" und sind schon froh, wenn keine größeren Kunstwerke rausgetragen werden. Ich hatte also keine große Chance und ließ mich einfach treiben. Die Hompage der Vatikanischen Museen bietet ausgezeichnete viruelle Rundgänge an. Da kann man sich entspannt mit einem Gläschen davorsetzen und hinein und heraus zoomen, dass es eine wahre Freude ist und niemand steht im Bild.

In der 128m langen Galerie der Karten sind detaillierte Ansichten Italiens an den Wänden zu finden. Ich habe dabei gleich einmal den Stadtplan von Siracusa "kopiert".

Ein Foto muss ich Euch noch zeigen. In der Sixtinischen Kapelle war kein Fuß mehr auf den Boden zu bringen. Alle 10min kam in vier Sprachen die Durchsage, man möge doch den Ort bedenken, an dem man sich befindet und in Stille verharren und auf das Filmen und Fotografieren verzichten. Ich habe selten einen solchen Auflauf erlebt und eine solche Hilflosigkeit, der Sache Herr zu werden. Wenn man sich kein geregeltes Zugangssystem ausdenkt, ähnlich dem in der Galleria Borghese, kann man auf den Besuch verzichten. Es ist alles andere als ein Genuss.

Ich habe die ersten beiden Tage des Jahres in aller Ruhe und ohne größere Besichtigungen verbracht. Einerseits hatten am Feiertag sowieso alle Museen geschlossen und andererseits war ich auch schon ein wenig gesättigt.

Auch Rom hat seine Santa Maria sopra Minerva genau wie Assisi. In dieser Kirche kann man eine Plastik von Michelangelo neben dem Altar bewundern. Vor der Kirche steht ein Elefant von Bernini, dem später dann ein Obelisk aufgesetzt wurde.

Einige Ecken weiter in St. Igantio habe ich das Modell gesehen. Ein Signore Vincenzo Pandolfi aus Napoli hat von seinem 70. bis zum 98. Lebensjahr daran gearbeitet. Er ist 2005 im Alter von 100 Jahren gestorben.

Das Modell verkörpert den Wunsch nach einer einheitlichen Kirche der Welt, die als Symbol in der Mitte steht. Rundherum hat er die Kontinente und einzelne Länder und Städte angeordnet, und ihnen kleine Kirchenmodelle in der landestypischen Form zugeordnet.

Deutschland hatte er offensichtlich schon vor dem Mauerfall fertig, getrennt nach Ost und West, Berlin geht über beides, dazu noch Bonn und Pankow, jawoll!

An ein Areal mitten in einer der belebtesten Ecken der Stadt konnte ich mich noch erinnern und ich habe es noch einmal besucht. Die area sacra, das Heilige Gebiet, ist etwa einen Häuserblock groß und liegt zwischen zwei großen Straßen und einer Straßenbahnhaltestelle.

Rot eingezeichnet und eingekreist sind die vier Tempel, die man hier gefunden hat. Die schwarzen Linien geben die Stadtstruktur mit Villen, Theatern und Tempeln der damaligen Zeit wieder. Die weißen Flächen sind heutiges Straßengebiet. Oben links kann man sehr gut erkennen, dass die heutige Piazza Navona genau auf dem ehemaligen Circus gebaut wurde.

Die Säulen in der Mitte gehören zu dem runden Tempel, der der Göttin Fortuna geweiht war. Die Anlage entstand im letzten Jahrhundert vor der Zeitrechnung.

Man hat in den letzten Jahren weiter gearbeitet und wesentlich mehr freigelegt, so scheint es mir. Aber mein Gedächtnis für solche Dinge ist nicht hier sondern in Werder.

Was mir in Rom positiv aufgefallen ist (und man soll ja mit dem Positiven anfangen), dass man begonnen hat, den Verkehr zu reduzieren. Es gibt strikte Regelungen wer wann in die historische Altstadt fahren darf. Heute war die breite Straße vom Il Vittoriano bis zum Colosseum komplett zur Fußgängerzone gemacht worden. An 12(?) Stellen in der Stadt gibt es Fahrräder, die man sich, wenn man registriert ist, ausleihen kann. Das funktioniert ähnlich wie die Citybikes in Berlin und anderswo, aber nicht ganz so komfortabel. Die Verkehrsbetriebe bieten auch wie die Bahn ein Carsharing an wie die Stattautos bei uns. Dafür gibt es reservierte Parkflächen, die auch grün -rot gekennzeichnet sind.

Heute war wieder strahlender Sonnenschein und ich habe mir mit dem archaeobus die Ausgrabungen entlang der Via Appia Antica angesehen. Auch deshalb, weil ich morgen dort wandern will und schauen wollte, ob das geht. Es geht. Meine erste Station war die Terme di Caracalla. Nach der Diokletiantherme war sie die zweitgrößte in Rom. Genau wie diese war es ein öffentliches und kostenloses Badehaus, bot Sportmöglichkeiten, Friseure und ähnliches fürs Wohlbefinden an.

Der Komplex lag eigentlich in einer der ärmeren Gegenden der Stadt und sollte wie die Spiele für gute Stimmung im Volke sorgen. Trotz der Lage waren sie edel ausgestattet, Mosaikböden, Marmorverkleidung, wertvolle Statuen, die inzwischen längst in Museen Italiens stehen.


Es ist zwar sonnig, aber der Wind ist kalt, wir haben noch etwa 10-12°C.

Das heutige Rätsel ist für alle, die in den letzten Tagen gut aufgepasst haben. Von welchem Papst wurde die Galerie der Wandkarten eingerichtet? Die Antwort steckt im Bild unten.

In den nächsen drei Wochen gehe ich nach Napoli. Dann ist eine Überfahrt nach Catania geplant,
von wo es nur noch ein Katzensprung nach Siracusa ist. Mein Geld geht zur Neige, der Nachschub ist noch nicht gesichert, deshalb muss ich etwas beschleunigen. Wie und ob es dann weiter geht, entscheidet sich im Laufe des Monats. Morgen wird es keinen Beitrag geben. Ich schreibe so bald wie möglich. Habt einen guten Arbeitsstart in Zwanzigzehn!
Noch einen schönen Abend wünscht Thomas

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Rom - Päpste, Kaiser und ein Markt


Da ich heute abend wahrscheinlich völlig erledigt sein werde, weil ich mich den ganzen Tag in den Vatikanischen Museen aufgehalten habe, verabschiede ich Euch heute schon vor dem Frühstück ins Jahr 2010.

Ich bin gestern mit der Metro in die falsche Richtung gefahren. Dazu sollte man wissen, dass Rom nur zwei Linien hat und ich seit mehr als einer Woche immer mit dieser U-Bahn fahre. War wohl zu früh.

Dafür habe ich eine Besichtigung vorgezogen, die ich mir für das neue Jahr aufgehoben hatte.


San Giovanni in Laterano ist die Mutter aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdenkreises. Ein schöner Titel. Der Papst ist ja nicht nur das Oberhaupt der katholischen Kirche sondern auch gleichzeitig der Bischof von Rom. Bereits um 300 wurde der Christengemeinde Roms von Kaiser Constantin das Land geschenkt und darauf eine Kirche errrichtet. San Giovanni ist die Bischofskirche und den beiden Johannes (dem Täufer und dem Evangelisten) und dem Erlöser geweiht. Bis ins 13. Jahrhundert gab es Streit zwischen den beiden Kirchen San Giovanni und San Pietro um den Führungsanspruch. Der Wohnsitz der Päpste war auch bis zum Exil in Avignon in einem Palast hier neben San Giovanni.


Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder durch Erdbeben und Brände stark beschädigt.Die Fassade wurde im 18. Jahrhundert von Alessandro Galilei gestaltet. Die bis zu 7m großen Figuren stellen wichtige Vertreter der Kirchenlehre da.

Die mächtige Eingangstür ist bereits 2000 Jahre alt, man hat sie der antiken Kurie aus dem Forum Romanum hierher versetzt.
Der Innenraum mit der vergoldeten Holzdecke ist das Werk von Francesco Boromini, der im 17. Jahrhundert die Kirche unter Einbeziehung alter Teile umgebaut. Aus dieser Zeit stammen auch die gewaltigen Figuren der Apostel.
An der Schaffung der Apostel waren auch Schüler Berninis beteiligt.

Der Fußboden ist noch der ursprüngliche, ich kann da keine Zeit angeben, habe aber die Aussage "antik" noch im Ohr.


Dieses Ziborium aus dem 14. Jahrhundert soll die Kopfreliquien der Heiligen Petrus und Paul enthalten.


Die Apsis enthält ein antikes Mosaik, dem bei der Restaurierung im Mittelalter die beiden Figuren von Franz von Assisi und Antonius von Padua zugefügt wurden.

Da ich völlig unvorbereitet hier eintraf, habe ich weder das antike Baptisterim noch die Heilige Treppe gesehen. Der herrliche Kreuzgang war allerdings nicht zu übersehen. Im Gang sind Fundstücke aus der Geschichte der Basilika ausgestellt, dazu gehörte auch die Fußspitze auf dem ersten Bild.

Ich hatte eine Doppel-Eintrittskarte, die mich in eine Sonderausstellung römischer Fresken im Quirinalspalast führte. Der Palast steht auf einem der Hügel Roms, war ursprünglich ein Sommerpalast der Päpste und ist jetzt Regierungssitz. Auf dem Rückweg besichtigte ich die Trajansmärkte am Fuße des Hügels.

Die Trajansmärkte sind ein großer und gut erhaltener Gebäudekomplex, der eigentlich in den Qurinalshügel hineingebaut ist. Kaiser Trajan wollte sein Forum in die Reihe der bereits vorhandenen einfügen. Da aber eigentlich kein Platz mehr war, ließ er einen Teil des Quirinalhügels abtragen. An den Hügel wurden auf 6 Etagen die halbkreisförmigen Märkte errichtet, davor das Forum.


Vom Forum sind noch einzelne Säulen erhalten und Teile des Fußbodens. Damit ist es das am besten erhaltene der Fori Imperiali. Mussolini ließ auch noch eine breite Straße zum Colossseum bauen, die direkt über Teile der Foren führt.

In den Nischen befanden sich Marktstände, größerer Bereiche wurden auch als Lager genutzt. In den Jahren 2005-07 wurde der Komplex gesichert und zu dem heutigen Museum umgestaltet.

Hinter den Bäumen verläuft die Straße und auf der anderen Seite sind die Ruinen des Forum Romanum zu besichtigen.
Die große Aula ist der Eingangsbereich des Museums. Hier werden mit den schönsten Fundstücken die einzelnen Foren vorgestellt (Caesar, Augustus, Templum Pacis, Nerva und Trajan) und von hier aus kann man das Gebäude und das Areal durchstreifen. Für den Abend wurde ein Konzert vorbereitet.

Eines der schönsten Stücke ist dieses Kapitell mit Pegasusmotiv.
Von der Straße aus hat man auf den Komplex diesen Blick.

Die Trajanssäule stand in der zentralen Achse des Forums.

Weil es so schön ist, ein Sonnenuntergang hinter den Ruinen des Forum Romanum.

Auch heute gibt es ein Suchbild. Auf diesem Foto sind zwei Katzen zu finden. Wer sie entdeckt und genau beschreiben kann, darf sich eine aussuchen.

Das Jahr geht zu Ende und das mit riesigen Schritten. In dem Spar am Termini haben diese Leckereien die Panetone- Paletten abgelöst.

Tja, mit einem Fuß begann der Post und genauso endet er.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Silvesterabend, egal wie, wo und mit wem Ihr feiert.

Solltet Ihr gute Vorsätze gefasst haben, hoffe ich für Euch, dass sie länger halten als diese Seifenblasen.

Und auch im nächsten Jahr gilt: Mit einem Lächeln geht alles leichter!
Wir sehen uns 2010!
Thomas

Dienstag, 29. Dezember 2009

Rom - Bernini, Bernini und noch mehr Bernini

Heute gibt es wirklich ein Kessel Buntes.
Alles, was ich Euch noch so zeigen wollte, habe ich heute gesammelt und in den Post gestellt.

Dieses Monstrum steht mitten in der Stadt und Ihr habt es schon einige Male am Bildrand gesehen. Davor steht der riesige Weihnachtsbaum, dahinter sind die Capitolinischen Museen. Dieser Bau, Il Vittoriano, ist dem ersten König Italiens Vittorio Emanuele II. gewidmet. Warum der erste König der Zweite ist, habe ich nicht recherchiert, bekommt Ihr als Hausaufgabe. Der König sitzt auf dem Pferd in der Mitte der Terrasse. Für dieses Denkmal wurden 50t Bronze aus Kanonen eingeschmolzen. Na gut, man hätte Schlimmeres damit anrichten können. Das Denkmal ist so groß, dass im Innern des Pferdekörpers vor der Fertigstellung ein Festmahl für 21 Personen gegeben wurde. Zumindest habe ich das so verstanden bei meiner Bustour. Gebaut wurde es am Ende des 19. Jahrhunderts, aber erst als das Ehrenmal des Unbekannten Soldaten nach dem 1. Weltkrieg hier angelegt wurde, akzeptierten die Römer den Bau.
Inzwischen gibt es in dem Sockel ein schön gemachtes, kleines Museum zur Geschichte der italienischen Auswanderer. An der Rückseite wurde nach der Sanierung ein gläserner Aufzug angebaut, mit dem man auf die oberste Terrasse fahren kann. Von hier hat man einen tollen Blick über die Stadt.

Bei besserer Sicht und weniger Regen wären hier vielleicht auch ein paar brauchbare Bilder entstanden.


Einen tollen Blick über die Stadt hat man auch oberhalb der Spanischen Treppe. Gestern Abend war noch mehr los als sonst, man hat den Dreh eines Videos vorbereitet, bei dem Jemand
am Flügel spielen sollte.

Da man noch dabei war, den Flügel zu stimmen und das Licht einzurichten, bin ich gegangen.

Die Brunnenplastik am Fuße der Spanischen Treppe ist von Gian Lorenzo Bernini. von ihm ist
auch
die Fontana del Tritone auf der Piazza Barberini. An diesem Platz liegt der gewaltige Palazzo Barberini, der heute die Galleria Nazionale d'Arte Antica beherbergt. Bei Antica dachte ich gleich wieder an Fresken, Mosaike und Statuen, aber in dem Falle sind es Gemälde des 16. und 17. Jahrhunderts. Im großen Saal gibt es einige Sofas, damit man sich lang legen kann. An der Decke befindet sich eines der größten Bilder der Welt, eine barocke Prachtentfaltung zu Ehren des Papstes Urban VIII. Die Galleria hat eine schöne Internetseite, der Link kommt weiter unten.
Im Wappen führten die Barberini drei Bienen. Das Motiv der Biene ist überall im Palast zu finden und soll auch auf dem Tritonbrunnen oben zu sehen sein.
Bernini hat auch als Architekt an dem Palast mitgewirkt, das Treppenhaus und die Kapelle sind von ihm.
In der Villa Borghese findet man bildhauerische Meisterwerke von Bernini. Der David hatte bei mir einen so tiefen Eindruck hinterlassen, dass ich unbedingt noch einmal die Galerie besuchen wollte.
Ich versuchte es gleich am zweiten Tag und erfuhr, dass die Ausstellung nur bei Voranmeldung besucht werden kann. Alle zwei Stunden werden 360 Personen eingelassen.
Die Galleria ist im ehemaligen Casino untergebracht und zeigt Malerei und Skulpturen, die hervorragende Website mit Fotos gibt es hier als Link: http://www.galleriaborghese.it Ich hatte mir also eine Karte für den vergangenen Montag besorgt und stand pünktlich 40 min vorher vor der Tür. Mit mir etwa 4o andere Personen die genauso ratlos auf das Messingschild an der Tür starrten: Lunedi chiuso - Monday closed. Es wurde trotzdem geöffnet und die Ausstellung war ein Genuss. Dazu kam als Bonbon eine Sonderschau: Caravaggio - Bacon, interessante und spannungsreiche Kombination.
Im Garten ist bereits der Frühling eingezogen, während die Zitronen im Hintergrund auf die Ernte warten.
Von Bernini ist auch der Brunnen der vier Flüsse auf der Piazza Navona. Die vier Herren auf dem Sockel des Obelisken versinnbildlichen die vier wichtigsten Flüsse der damals bekannten Kontinente.
Springen wir mal wieder in die römische Antike:
Jeden Tag fahre ich mit der Straßenbahn durch dieses Bauwerk, die Porta Maggiore. Eines der Stadttore in der Mauer des Aurelian. Dieses Tor steht auf einer Insel im Verkehr. Mehrere Straßenbahnlinien und einige der Hauptverkehrsadern aus Ost und Nord kommen hier zusammen und umrunden das Tor.


Gebaut wurde sie im Jahre 52 und war eigentlich erst Teil eines Aquäduktes. Wer bei Wikipedia nachsieht (so wie ich), findet da auch ein Bild meiner Straßenbahn.

Für den Verkehr wurden einfach Bögen in Mauer und Aquädukt geschlagen.
Dieser Bau erinnerte mich beim Vorbeifahren (Bustour) spontan an eine ältere Variante des Chinesischen Teehäuschens im Park Sanssouci.
Es ist der Herkulestempel in der Nachbarschaft des Marcellus -Theaters.
Dieser Herkules ist von - nein, nicht Bernini - Canova. Er hat einen jungen Mann am Fuß gepackt und will ihn ins Meer schleudern, weil der sich in Stein verwandeln will? Da wird die Geschichte konfus, ich habe bei den 12 Taten des Herkules nichts dergleichen gefunden. Erklärung bitte!
Gleich über die Straße vom Herkulestempel findet man eine lange Schlange von Touristen die alle unbedingt einmal die Hand in den Mund der Wahrheit - la bocca della verità - stecken müssen.An dieser Stelle fiel mir zum ersten Mal ein Aufsteller auf, der auf berühmte Filme hinweist, die in Rom spielen.

Hier der Klassiker "Ein Herz und eine Krone" mit Audrey Hepburn und Gregory Peck. Am Circus Maximus gab es einen zum Film "Ben Hur".
So, für heute war es das. Ich verabschiede mich mit dem neuesten Porträt von mir, heute in einer tolle gemachten Ausstellung zum Thema "Sprache des Universums" mit einer Wärmebildkamera gemacht.
Ich melde mich Silvester noch einmal in diesem Jahr. Gute Nacht (22.30 Uhr)! Thomas